Paradies mit Fragezeichen

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Erika Kassnel-Henneberg, Jahrgang 1973, gelernte Vergolderin, Designerin, Medienkünstlerin und seit 2022 Kunstpreisträgerin des Landkreises Augsburg, nutzt für ihre Arbeit oft Künstliche Intelligenz und schafft damit manchmal unheimliche, mitunter recht verstörende Ergebnisse.  (…)

(…) Je nachdem, wie streng man die Bibel auslegt, könnte sich der eine oder die andere durchaus daran reiben, wer da alles mit der Heiligen Familie (die uns spätestens in der Adventszeit wieder öfter in ihrer klassischen Ikonografie begegnen wird) in Verbindung gebracht wird, und in welcher Rolle. Erika Kassnel-Henneberg hat hierzu mittels oben schon erwähnter KI diverse Identitäten geschaffen, die alle um das zentrale Element, einen goldenen (zur Erinnerung: Vergolderin!) Apfel kreisen.“ Paradies mit Fragezeichen“ in: A3Kultur von Manuel Schedl

Unbehagen im Höhmannhaus

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Pressestimmen zur Einzelausstellung „Uncanny Valley // Das unheimliche Tal“ im Höhmannhaus

„(…) Erika Kassnel-Henneberg (…) erhebt anhand von sieben Videos und etlichen Polaroid-Fotos etliche bewusst offene Fragen. Stellt man sich diesen Fragen, füllt Nachdenklichkeit, ja Unbehagen die Räume. (…)“ Rüdiger Heinze, Künstliche Intelligenz: Unbehagen im Höhmannhaus, Augsburger Allgemeine vom 16.02.2023

„(…) Kann und darf man Menschen anhand alter Fotos wieder zum Leben erwecken? Können wir uns an Porträts von Menschen erfreuen, die nie existiert haben? Und brauchen wir den Menschen überhaupt noch, um menschliche Handlungen zu vollführen?
Die Arbeiten von Erika Kassnel-Henneberg liefern keine Antworten, aber sie stellen die richtigen Fragen. (…)“ Manuel Schedl, Nicht-Existenzen, A3 Kultur vom 13.02.2023

Foto: Manuel Schedl