Die A-Cloud

StartMischtechnik-Auswahl

2024,

Kollage auf Papier, Mischtechnik,

variable Größen,

rückseitig signiert und nummeriert,

10 Blätter in einer Archivbox,

Unikate, verfügbar.

Installation mit Reproduktionen ausgewählter Archivalien aus dem Bestand des Stadtarchiv Augsburg. Entwickelt für die Ausstellung Archiv der Zeit (2024).

Schwarzes Kopftuch

2013,

Fotoalbum, verschiedene Papiere, Acrylfarben, Gaze,

34 x 21 x 6 cm,

Video 2:20 min, mp4-Datei, Format 16:9,

Limitiert Auflage: 5 + 2 AP, verfügbar.

Ein altes Familienalbum ist gefüllt mit persönlichen geistigen Verbindungen zur Vergangenheit: Briefe, Bilder, Worte…. Es ist ein Versuch der Rekonstruktion, um die Vergangenheit mit den Mitteln der Gegenwart wiederherzustellen. Aber wie viel Wahrheit steckt darin? Und wie viel Utopie?

Je größer die zeitliche und örtliche Distanz zur Vergangenheit, desto mehr reduziert sich die Wahrheit auf das Wesentliche – eine Metapher über Raum und Zeit, über Heimat und Kindheit.

Das Kopftuch ist ein Symbol. Es erzählt von Weiblichkeit und Unterdrückung, von Tradition und Religion, von gestern und morgen. Das Kopftuch spielt in vielen Gesellschaften eine wichtige Rolle. In der Tat ist das schwarze Kopftuch das Auffälligste, an das ich mich aus meiner Kindheit als Angehörige der deutschen Minderheit in Rumänien erinnere. Es war ein sichtbares Zeichen der Ehe und des „Deutschtums“. Das Kopftuch begleitet mich auch heute noch in meinem Leben: gesellschaftlich, politisch, persönlich.

Dieses Werk ist als physisches Objekt oder Video verfügbar.

Road Movie

2011,

Digitale Fotografie, Serie,

9 Teile,

je 80 x 60 cm,

Limitierte Auflage: 5 + 2AP, verfügbar.

Die Fotografien entstanden aus dem fahrenden Auto heraus. Sie untersuchen Wahrnehmung im Transit: Sehen unter Bedingungen von Bewegung, Orte als Zwischenzustände und das Festhalten des Augenblicks als unmittelbare Dringlichkeit.

Drum Bun

2012,

Kollage, Mischtechnik auf Papier,

7-teilig,

je 30 x 42cm,

rückseitig signiert,

Unikate, verfügbar.

„Drum Bun“ (rumänisch: „Gute Reise“) verweist auf eine Bewegung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Installation besteht aus sieben Papierarbeiten, die aus Collagen unterschiedlicher Papiere, Briefen und Zeichnungen aufgebaut sind. Sie hängen frei im Raum und reagieren auf Luftbewegungen der Besucher*innen. Durch ihre Rotation entziehen sie sich einer stabilen Ansicht; einzelne Fragmente treten hervor, andere verschwinden.

Erinnerung wird hier nicht als gespeicherte Einheit verstanden, sondern als Prozess der Montage und Verschiebung. Die Kombination heterogener Materialien bildet eine Struktur, in der sich Bild, Schrift und Zeichnung überlagern und gegenseitig überschreiben.

Die Arbeit macht Erinnerung als instabiles, körperlich wahrnehmbares Gefüge erfahrbar: als fortlaufende Rekonstruktion, die nie zu einem abgeschlossenen Bild gelangt.

2014, Ausstellung zum Aichacher Kunstpreis, Rauminstallation

Briefe aus Utopia

2012,

Kollage, Mischtechnik auf Papier,

52-teilig,

je ca. 30 x 20 cm,

rückseitig signiert und nummeriert,

Unikate, verfügbar.

Der Brief ist heute ein Relikt. Er war bis in jüngster Zeit das wichtigste Kommunikationsmedium zwischen Menschen an entfernten Orten. In ihm kommt die Synchronität von physischer Entfernung und geistiger Nähe zum Ausdruck. Er ist emotional aufgeladen – warum sonst wurde er liebevoll in Schuhkartons aufbewahrt oder im Zorn zerrissen? Die Briefe hier sind metaphorische Brücken zu einem Ort der Sehnsucht, der nur in der Erinnerung existiert – ein ganz persönliches Utopia.

Ausstellungshistorie (Auswahl):

2013 – X-Border-Art Biennale, Rovaniemi / FI

2015 – Open Art Biennale, Örebro / SE

2023 – Am Horizont Utopia, Oberschönenfeld

2024 – Ein Zimmer für sich allein, Sonhofen

Heimat ist anderswo

StartMischtechnik-Auswahl

2013,

Fotoalbum, Kollage, Mischtechnik auf Pappe,

34 x 21 x 6 cm,

Kunstpreis der Stadt Krumbach,

Sammlung Mittelschwäbisches Heimatmuseum Krumbach.

Dieser Arbeit liegt das Statement zugrunde:

„Heimat, hat man sie einmal verloren, ist immer anderswo.“ EKH

Im Mittelpunkt steht die Suche nach einem Ort der Identifikation und Zugehörigkeit. Ich beschreibe sie als eine lange Autofahrt ohne Ankunft. Denn jede scheinbare Ankunft macht einem schmerzlich bewusst, dass die Heimat nicht dort ist, wo man sie gesucht hat.

Ausgangspunkt sind historische und eigene Fotografien, aufgenommen überwiegend aus dem fahrenden Auto. Die Bilder wurden überarbeitet und mit einer digitalen „Patina“ versehen. Dadurch überlagern sich gegenwärtige und erinnerte Bildzustände, dokumentarische und fiktionale Ebenen.

Ausstellungshistorie:

2013 – Krumbach, Mittelschwäbisches Heimatmuseum, KULT!

2013 – Luleå / SE, Norrbottenmuseum, X-Border Art Biennale