
2023,
18 Polaroids (Auswahl), Serie,
je 9 x 10,5 cm,
signiert und nummeriert,
Limitierte Auflage: 5 + 1AP, verfügbar.
Technologisches Versprechen trifft simulierte Evidenz.

2023,
18 Polaroids (Auswahl), Serie,
je 9 x 10,5 cm,
signiert und nummeriert,
Limitierte Auflage: 5 + 1AP, verfügbar.
Technologisches Versprechen trifft simulierte Evidenz.

2023,
33 Polaroids (Auswahl),
je 9 x 10,5 cm,
rückseitig signiert und nummeriert,
Unikate, verfügbar.
Seit dem Aufkommen des Internets und insbesondere der sozialen Plattformen findet sich unsere Gesellschaft in Parallel-Realitäten wieder: der analogen, physischen Welt und der virtuellen. Dort sehen wir uns zunehmend mit Fake-Menschen und Fake-Geschichten konfrontiert, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz perfektioniert wurden. Wie können wir einem in jeder Hinsicht entmenschlichten, digitalen Raum entgegentreten?
In dieser Arbeit bringe ich zwei Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören: das Polaroid und den KI-generierten Fake-Menschen. Polaroids verkörperten lange Zeit Echtheit und Einzigartigkeit, denn jedes Foto war ein Unikat und hielt einen realen Augenblick in seiner ganzen Unvollkommenheit fest. Die wie barocke Vanitas-Motive anmutenden Szenen hier hat es jedoch nie gegeben. Und trotzdem verleiht das Polaroid als Medium dieser Arbeit etwas glaubwürdiges und wahrhaftiges.
In dieser Konstellation bekommt der Vanitas-Gedanke „Mensch bedenke, dass du sterblich bist“ eine überraschende Wendung, die aus dem „Mund“ einer künstlichen Intelligenz lauten könnte: „Mensch bedenke, dass du obsolet bist“.
Ausstellungshistorie (Auswahl):
2025 – 77. Große Schwäbische Kunstausstellung, Augsburg, Glaspalast
2023 – House of New Realities, Augsburg, Leerstand in der Bäckergasse
2023 – Mehr Theater!, Ismaning, Schlosspavillon
2023 – Uncanny Valley // Das unheimliche Tal, Augsburg, Neue Galerie im Höhmannhaus








2015,
8 Polaroids,
je 9 x 10,5 cm,
Unikate, verfügbar.
„Waldesrauschen“ untersucht das Prinzip des Rauschens als visuelle und konzeptuelle Kategorie innerhalb der Polaroid-Serie. Das im fotografischen Medium vorhandene technische Rauschen wird hier mit der Vorstellung eines akustischen Naturrauschens überlagert. Es verweist nicht auf eine Störung im klassischen Sinn, sondern auf eine ambivalente Wahrnehmung zwischen Bildartefakt und Naturbeobachtung.
Die dargestellte Winterlandschaft bleibt durch die Materialeigenschaften der Polaroidaufnahme unscharf und fragmentiert. Dadurch entsteht keine eindeutige Dokumentation des Ortes, sondern eine subjektiv gefilterte Bildsituation, die zwischen Erinnerung und Wahrnehmung oszilliert. Das Rauschen fungiert dabei als verbindendes Element zwischen medialer Unschärfe und erinnerter Naturerfahrung.
Ausstellungshistorie:
2017 – Blickfang, Kaufbeuren, Kunsthaus