

In einem von Betonmauern umschlossenen Raum kreist die Kamera um einen goldenen Apfel. Jenseits der Mauern kein Außenraum, kein Himmel – nur eine konturlose Schwärze. Zwei gesichtslose Avatare erscheinen, die ihre Handlungen auf den Apfel ausrichten, ohne ihn zu erreichen. Seine spiegelnde Oberfläche zeigt eine zweite Umgebung: einen abgeschlossenen, verfallenen Ort mit vergitterten Fenstern.
Die Szene organisiert sich als geschlossener Kreislauf. Annäherung, Gewalt und Wiederholung greifen ineinander, ohne zu einem Abschluss zu kommen. Der Apfel fungiert als Fixpunkt – ein Zentrum, das die Abläufe bündelt und zugleich blockiert.
Am Ende bleibt der Raum leer: umgeben von Beton, überzogen mit Spuren von Handlung, Zählung und Markierung.
