Hänsel

In diesem surrealistischen Kurzfilm findet sich der Zuschauer in einer beklemmenden Situation von Orientierungslosigkeit, Unbehagen und Vorahnung wieder. Er wird im Unklaren über den Protagonisten, dessen Motivation für sein Handeln und dessen Bezug zum Raum gelassen. Gleichzeitig wird ihm eine unangenehme Nähe zum Geschehen zuteil, der er sich nicht entziehen kann. Kinderhände, Brotkrumen, Feuer und tote Insekten nehmen Bezug zu Grimms Märchen „Hänsel und Gretel“.


In this surrealistic short film, the viewer finds himself in an oppressive situation of disorientation, discomfort and premonition. He is left in the dark about the protagonist, his motivation for his actions and his relation to the space. At the same time, he is given an uncomfortable closeness to what is happening, which he cannot escape. Children’s hands, breadcrumbs, fire and dead insects refer to Grimm’s fairy tale „Hansel and Gretel“.

Zu dieser Arbeit hat mich das Intro zu David Finchers Film „Se7en“ inspiriert, ebenso wie „Streets of Crocodiles“ der Brüder Quay.