Virtuelle Rundgänge

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Virtuelle Rundgänge durch vergangene Ausstellungen – Vernissagen, Künstlergespräche, Highlights und mehr.

Deep Paradise in St.Konrad / Bärenkeller

Making of und Vernissage am 3.November 2023

Musik: Ratko Pavlović

3:45 min

House of New Realities – Making of & Rundgang & Vanitas To-Go

Interaktion mit dem Publikum, House of New Realities, Augsburg

23.07.2023

7:00 min

Am Horizont Utopia

12.5. – 2.07.2023

Sonderausstellung zum Kunstpreis 2022 des Landkreises Augsburg. Schwäbische Galerie im Museum Oberschönenfeld, Gessertshausen

5:10 min

Uncanny Valley // Das unheimliche Tal

9.02. – 26.03.2023

Neue Galerie im Höhmannhaus, Städtische Kunstsammlungen Augsburg

5:28 min

Ansichtssache

24.04. – 6.05.2016

Zehntscheuer, Münsingen

26:26 min

Open Art Biennale

14.06. – 6.09.2015

Krämaren Galerie, Örebro / Schweden

5:13 min

Ausstellung zum 21. Aichacher Kunstpreis

Museumsnacht am 11.10.2014, SanDepot Halle

1:31 min

X-Border-Art Biennale

19.6. – 6.10.2013

Galerie Valo Arktikum, Rovaniemi / Finnland

3:08 min

Virtuelle Rundgänge vergangene Ausstellungen; Künstlergespräch Uncanny Valley, Künstlerin Erika Kassnel-Henneberg und Dr. Thomas Elsen

Ausstellung Uncanny Valley https://kunstsammlungen-museen.augsburg.de/uncanny-valley

Erika Kassnel-Henneberg – Ausstellungstätigkeit einer zeitgenössischen Medienkünstlerin

Erika Kassnel-Henneberg arbeitet als Konzept- und Medienkünstlerin an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Ihre Ausstellungstätigkeit konzentriert sich auf aktuelle Fragen nach Identität, Erinnerung und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter. Im Zentrum ihres künstlerischen Ansatzes steht die Suche nach einem neuen Humanismus in einer Welt, in der algorithmische Systeme, künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten den Alltag prägen. Kassnel-Henneberg rückt den Menschen bewusst wieder ins Zentrum der Wahrnehmung.


Thematischer Fokus: Mensch, Technologie und Erinnerung

In ihren Ausstellungen untersucht Erika Kassnel-Henneberg, wie digitale Technologien unsere Wahrnehmung verändern. Sie fragt, wie sich Identität formt, wenn Bilder manipulierbar werden und Erinnerung zunehmend externalisiert statt erlebt wird. Ihre Arbeiten thematisieren den Verlust von Authentizität ebenso wie neue Formen emotionaler Nähe durch künstliche Systeme.

Die Künstlerin versteht ihre Ausstellungsprojekte als Denk- und Erfahrungsräume. Besucherinnen und Besucher begegnen Werken, die nicht erklären, sondern Fragen stellen. Kassnel-Henneberg fordert zur aktiven Auseinandersetzung mit digitalen Bildern, animierten Fotografien und simulierten Realitäten auf.


Medienkunst zwischen analoger Spur und digitaler Simulation

Die Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg zeichnet sich durch eine konsequente Verbindung analoger und digitaler Verfahren aus. Video, CGI, künstliche Intelligenz und interaktive Medien treffen auf Polaroid, Collage und Mixed Media. Diese Kombination erzeugt bewusste Brüche und Übergänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

In Ausstellungen entstehen so ästhetische Schnittstellen, an denen Dokumentation und Konstruktion ineinandergreifen. Kassnel-Henneberg nutzt Technologie nicht als Selbstzweck. Sie setzt sie gezielt ein, um gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren.


Nationale und internationale Ausstellungen

Erika Kassnel-Henneberg zeigt ihre Arbeiten regelmäßig in nationalen und internationalen Ausstellungen sowie auf Medienkunst-Festivals. Ihre Werke erreichten ein breites Publikum in Europa und Südamerika. Die Künstlerin positioniert sich damit klar im internationalen Diskurs zeitgenössischer Medienkunst.

Zu den bedeutenden Stationen ihrer Ausstellungstätigkeit zählen:

  • FILE – Electronic Language International Festival, São Paulo (BR)
  • BIDEODROMO – International Experimental Film and Video Festival, Bilbao (ES)
  • IVAHM – International Video Art House Festival, Madrid (ES)

Auf diesen Plattformen präsentiert Kassnel-Henneberg Videokunst, experimentelle Arbeiten und installative Formate, die aktuelle technologische und gesellschaftliche Fragestellungen aufgreifen.


Auszeichnungen als Anerkennung der Ausstellungspraxis

Mehrere Kunstpreise würdigen die kontinuierliche Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg. 2013 erhielt sie für ihr Werk Heimat ist anderswo den Kunstpreis der Stadt Krumbach. Die Auszeichnung bestätigte früh die Relevanz ihrer künstlerischen Position.

2022 folgte der Kunstpreis des Landkreises Augsburg für ihr Gesamtwerk. Der Preis unterstreicht die nachhaltige Wirkung ihrer Ausstellungsprojekte und ihren Beitrag zur zeitgenössischen Kunstszene in Bayern und darüber hinaus.


Künstlerische Netzwerke und Institutionen

Die Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg profitiert von einer engen Vernetzung mit Künstlerinnenvereinigungen, Kunstvereinen und Institutionen. Sie ist unter anderem Mitglied bei:

  • BBK Schwaben Nord und Augsburg e.V.
  • GEDOK München
  • Kunstverein Aichach

Diese Netzwerke ermöglichen kontinuierliche Ausstellungsmöglichkeiten, kuratorische Kooperationen und interdisziplinären Austausch.


Ausbildung als Grundlage der künstlerischen Praxis

Erika Kassnel-Henneberg absolvierte ein Studium der Restaurierung an der Hochschule der Künste Bern. Dort entwickelte sie ein tiefes Verständnis für Materialität, Erhalt und den Umgang mit historischen Spuren.

Ein weiteres Studium der Interaktiven Medien an der Technische Hochschule Augsburg vertiefte ihre Kenntnisse in digitalen Technologien und medialer Gestaltung. Diese Kombination prägt ihre Ausstellungspraxis bis heute.


Lehre und Wissenstransfer

Neben ihrer eigenen Ausstellungstätigkeit engagiert sich Erika Kassnel-Henneberg in der Lehre. Sie unterrichtet unter anderem an der Technische Hochschule Augsburg sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

In ihrer Lehrtätigkeit vermittelt sie künstlerische Strategien, mediale Kompetenzen und kritisches Denken. Der Austausch mit Studierenden fließt direkt in ihre eigene Ausstellungspraxis ein und hält diese thematisch aktuell.


Fazit: Relevante Medienkunst im Ausstellungsdiskurs

Die Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg steht für eine zeitgenössische Medienkunst, die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Ihre Werke verbinden technologische Innovation mit humanistischer Fragestellung. Nationale und internationale Ausstellungen, renommierte Festivals und Auszeichnungen belegen die Relevanz ihrer künstlerischen Position.

Mit jedem neuen Projekt erweitert Kassnel-Henneberg den Diskurs über Menschlichkeit im digitalen Zeitalter – konsequent, reflektiert und sichtbar im Raum der Ausstellung.


Ausstellungskonzepte als erzählerische Räume

Die Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg zeichnet sich durch klar entwickelte Konzepte aus. Jede Ausstellung folgt einer präzisen Fragestellung, die sich räumlich und medial entfaltet. Kassnel-Henneberg denkt Ausstellungen nicht als Aneinanderreihung einzelner Werke, sondern als zusammenhängende Erzählräume. Videoarbeiten, Projektionen, fotografische Elemente und installative Setzungen treten bewusst in Beziehung zueinander.

Diese Herangehensweise stärkt die Wirkung ihrer Arbeiten im Ausstellungsraum. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch Szenarien, die Wahrnehmung lenken und emotionale wie intellektuelle Reaktionen auslösen. Die Künstlerin nutzt Raum, Licht und Klang gezielt, um Themen wie Erinnerung, digitale Identität und künstliche Präsenz erfahrbar zu machen.


Rezeption und Publikumserfahrung

Ein zentrales Merkmal der Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg liegt in der aktiven Einbindung des Publikums. Ihre Werke erzeugen keine distanzierte Betrachtung. Sie fordern Aufmerksamkeit, Reflexion und oft auch Irritation. Animierte Fotografien, KI-generierte Bildsequenzen und hybride Medienformate konfrontieren das Publikum mit vertrauten Bildern in ungewohnter Form.

Diese Strategie verstärkt die Rezeption ihrer Ausstellungen im Diskurs zeitgenössischer Medienkunst. Kritiken und Publikumsgespräche thematisieren häufig die emotionale Wirkung ihrer Arbeiten sowie den bewussten Umgang mit technologischen Mitteln. Kassnel-Henneberg positioniert ihre Ausstellungspraxis damit klar zwischen ästhetischer Erfahrung und gesellschaftlicher Analyse.


Kuratorische Zusammenarbeit und interdisziplinärer Austausch

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Ausstellungstätigkeit liegt in der Zusammenarbeit mit Kuratorinnen, Kuratoren und interdisziplinären Teams. Kassnel-Henneberg entwickelt ihre Projekte häufig im Dialog mit Kuratorien, die ihre konzeptuelle Arbeitsweise unterstützen und weiterdenken. Diese Kooperationen fördern komplexe Ausstellungsformate, die Medienkunst, Klang, Text und Rauminstallation verbinden.

Durch die Einbindung in Gruppenausstellungen und thematische Reihen entsteht zudem ein kontinuierlicher Austausch mit anderen künstlerischen Positionen. Dieser Dialog erweitert den Kontext ihrer Arbeiten und verankert sie fest im aktuellen Ausstellungsdiskurs.


Nachhaltigkeit und Langzeitwirkung von Ausstellungen

Die Ausstellungstätigkeit von Erika Kassnel-Henneberg endet nicht mit dem Abbau einer Präsentation. Viele ihrer Arbeiten entfalten eine langfristige Wirkung durch Dokumentation, Publikationen und Wiederaufführungen in neuen Kontexten. Videoarbeiten und digitale Werke bleiben flexibel einsetzbar und ermöglichen Folgeausstellungen sowie internationale Präsentationen.

Diese Nachhaltigkeit stärkt ihre Sichtbarkeit im Kunstbetrieb und unterstreicht den professionellen Anspruch ihrer künstlerischen Praxis. Kassnel-Henneberg versteht Ausstellungen als fortlaufenden Prozess, der sich mit jedem neuen Ort weiterentwickelt.


Ausblick: Zukünftige Ausstellungsprojekte

Mit Blick auf kommende Ausstellungen setzt Erika Kassnel-Henneberg ihren Fokus weiterhin auf medienkünstlerische Formate, die gesellschaftliche Transformationen reflektieren. Themen wie künstliche Intelligenz, digitale Erinnerungskultur und posthumane Bildwelten bleiben zentrale Bestandteile ihrer Arbeit.

Ihre Ausstellungstätigkeit positioniert sie dauerhaft als relevante Stimme innerhalb der zeitgenössischen Medienkunst. Durch kontinuierliche Präsenz in Ausstellungen, Festivals und institutionellen Kontexten entwickelt sie ihren künstlerischen Ansatz konsequent weiter und erweitert den Diskurs um Menschlichkeit in einer zunehmend technologisierten Welt