Birds I

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Nocturna

Nocturna I, Papierplattenlithografie, 2013, Privatbesitz
Nocturna II, Papierplattenlithografie, 2013, Privatbesitz

Seit Jahrhunderten ist der Bildtypus der „Schwarzen Madonna“ tief im christlichen Volksglauben verwurzelt, und noch heute pilgern die Gläubigen zu diesen Gnadenbildern, die überall auf der Welt, aber vor allem in Europa, zu finden sind. Im Sinne dieser Tradition suche ich in meiner Arbeit „Nocturna“ nach neuen Inhalten für diesen alten Bildtypus.

Der Titel Nocturna (lat.: Nächtliche) ist eine Metapher für das Dunkle, Verborgene, Geheimnisvolle. Im Gegensatz zu ihren Vorbildern ist diese Madonna jedoch tatsächlich „schwarz“, denn ihre Gesichtszüge deuten auf eine afrikanische Herkunft.  Für den Menschen als visuelles Wesen haben Farben schon immer eine starke Symbolkraft. So ist Schwarz Stellvertreter für das Schlechte, das Böse, die Farbe Weiß steht aber für Reinheit und für das Gute. Nach diesem Prinzip werden Menschen häufig nach ihrer Hautfarbe bewertet. Die Frage nach der „richtigen“ Hautfarbe war und ist noch immer der Grund für Hass, Verfolgung und Kriege. Sie bestimmt den sozialen Status und den wirtschaftlichen Erfolg innerhalb von Gesellschaften.

Mit dieser Arbeit möchte ich die „schwarzen Madonna“ als heilige farbige Frau würdigen.

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Urbane Landschaften

2011, Serie, Cyanotypie auf Packpapier, ca. 30 x 20 cm

Urbane Landschaften Ist der Titel einer Serie von Momentaufnahmen des städtischen Lebens: spiegelnde Schaufenster, Asphalt, Tauben, eilende Passanten, Hausfassaden, Tore – unbeachtete Stillleben.

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Feeling Blue Today

Es gibt einen seelischen Zustand, der als Melancholie, Schwermut oder grundlose Traurigkeit bezeichnet wird. Dieser kann lähmende oder treibende Kraft sein. Während die Melancholie früher als Künstlermuse gefeiert wurde, wird sie heute unter dem Namen „Depression“ unterschätzt und tabuisiert.

Die Serie Feeling Blue Today zeigt fotografische Momentaufnahmen gefiltert durch den melancholischen Blick (blue engl. melancholisch, traurig, blau). Die Filterebenen werden durch Fenster und Wasseroberflächen symbolisiert, die den Durchblick nur bedingt erlauben, sowie Spiegelungen und Schattenbilder, die die Wirklichkeit verzerren. Die technische Umsetzung erfolgte mittels Cyanotypie, deren typischer Farbton blau ist.

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