
Dieses Video zeigt einen korridorartigen Raum ohne Tür und ohne Fenster. Wie ein präzises Uhrwerk schwingt ein Pendel mit einer Glühbirne hin und her und beleuchtet abwechselnd die gegenüberliegenden Wände, die mit Fragmenten von Erinnerung bedeckt sind. Eine florale Tapete aus dem Elternschlafzimmer, ein Andachtsbild, ein ausgestopfter Rehkopf – Relikte, die zunächst persönlich und vertraut erscheinen. Mit jedem Pendelschlag jedoch kippt die Intimität der Szene in eine klaustrophobische Erfahrung und öffnet den Raum für eine universelle Frage nach Wiederholung und Rückfall. Der Raum wird zu einem Archiv, in dem sich Biografisches und Historisches ununterscheidbar überlagern.
Wir sind Teil dieser Zeitschleife, die wie ein Spiegel der Gegenwart wirkt. Machtkämpfe, autoritäre Verschiebungen und das Wiedererstarken alter Ideologien erscheinen nicht als neue Phänomene, sondern als Varianten eines bekannten Musters. Die Gegenwart wirkt wie ein Echo vergangener Konflikte, verstärkt durch mediale Dauerpräsenz und algorithmische Sortierung.
Was als private Erinnerung beginnt, weitet sich zu einer Frage nach Zeit und Dauer aus: nach dem Verhältnis von Vergessen und Ewigkeit in einer Welt, die alles speichert und zugleich verdrängt. Eine KI entwirft dafür mathematische Modelle. Ewigkeit erscheint als unendliche Iteration ohne Abbruchbedingung, Vergessen als Grenzwert, der sich der Null annähert, ohne sie je zu erreichen. Beide Formeln beschreiben keine Lösung, sondern einen Zustand permanenter Wiederholung.
Diese Logik setzt sich im Übergang zur physischen Installation fort. Objekte aus dem Video tauchen im realen Raum erneut auf und lösen die Grenze zwischen virtuellem und physischem Raum auf. Ein Andachtsbild des Christuskindes, das Tauben füttert, sowie keramische Tierschädel spiegeln die gezeigten Motive wider. Auf Polaroids an der Wand erscheinen einzelne Objekte erneut, darunter der ausgestopfte Hirschkopf. Durch diese wiederholte Übersetzung zwischen den Medien zirkulieren die Dinge zwischen Realität, Bild und Bedeutung. Dokumentation, Inszenierung und Ideologie werden ununterscheidbar. Der Raum erscheint zugleich real und konstruiert – als Sinnbild einer Gegenwart, in der historische Relikte, politische Narrative und mediale Wiederholungen eine Erfahrung permanenter Wiederkehr erzeugen.





Wahrscheinlichkeit für „Vergessen“ (KI-generiert)
Erklärung der Variablen.
P(F): Wahrscheinlichkeit des Vergessens – Forgetting. Diese liegt zwischen 0 und 1
M: Memory – Gedächtnisstärke. Sie beschreibt, wie gut die Information im Gedächtnis verankert ist. Ein hoher Wert für M verringert die Wahrscheinlichkeit des Vergessens.
R: Relevanz. Je relevanter eine Information ist, desto stärker wird sie erinnert und desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit des Vergessens.
P: Perception – Wahrnehmung. Beschreibt die Intensität, mit der die Information aufgenommen wird. Eine hohe Wahrnehmungsintensität verringert das Vergessen.
SM: Mental State – Psychische Verfassung. Dieser Wert beeinflusst die Fähigkeit, die Information wahrzunehmen und zu behalten. Ein hoher Wert bedeutet eine stabile mentale Verfassung und verringert das Vergessen.
t: Time – Zeit. Mit zunehmender Zeit steigt die Wahrscheinlichkeit des Vergessens an.
Interpretation:
Diese Formel basiert auf einem exponentiellen Abfallmodell, ähnlich dem Modell radioaktiven Zerfalls oder anderer Formen des Gedächtnisverlustes über Zeit. Wenn Gedächtnisstärke M, Relevanz R, Wahrnehmung P und psychische Verfassung SM alle hoch sind, ist der Wert im Exponenten sehr groß, und P von F nähert sich 0, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit des Vergessens gering ist. Mit zunehmender Zeit t jedoch wird der Exponent kleiner, was P(F) näher an 1 bringt – das Vergessen wird wahrscheinlicher.
