Zehn Zimmer, zehn Welten

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Rezensionen zur Ausstellung Ein Zimmer für sich allein, Stadthausgalerie Sonthofen

„(…) Schmerz und Wohligkeit – und die eigene Vergänglichkeit. Wobei Letzteres von Erika Kassnel-Henneberg besonders eindrucksvoll und berührend umgesetzt wird. Was bleibt, wenn ein Mensch für immer geht? Ein solch verlassener Raum sei ein Schrein der Erinnerungen: Briefe, Fotos, vergilbte Zettel … Welche Bedeutung hat ein altes Fotoalbum, wenn es niemanden mehr gibt, der die Geschichten dieser Menschen zu erzählen weiß? Erika Kassnel-Henneberg hat sie virtuell post mortem zum Leben erweckt. Ein stiller bewegender Moment der Ausstellung.“

Rezension im Allgäuer Anzeigeblatt vom 28.02.2024: https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/immenstadt/die-ausstellung-ein-zimmer-fuer-sich-allein-zeigt-in-sonthofen-einen-spannungsvollen-querschnitt-k_arid-707059

https://www.alpsee-gruenten.de/urlaub-auf-dem-bauernhof/veranstaltungen/ALP/c799956a-4095-4be7-bb3d-e999d0961eaa/ausstellung–ein-zimmer-fuer-sich-allein?gad=1

Paradies mit Fragezeichen

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Erika Kassnel-Henneberg, Jahrgang 1973, gelernte Vergolderin, Designerin, Medienkünstlerin und seit 2022 Kunstpreisträgerin des Landkreises Augsburg, nutzt für ihre Arbeit oft Künstliche Intelligenz und schafft damit manchmal unheimliche, mitunter recht verstörende Ergebnisse.  (…)

(…) Je nachdem, wie streng man die Bibel auslegt, könnte sich der eine oder die andere durchaus daran reiben, wer da alles mit der Heiligen Familie (die uns spätestens in der Adventszeit wieder öfter in ihrer klassischen Ikonografie begegnen wird) in Verbindung gebracht wird, und in welcher Rolle. Erika Kassnel-Henneberg hat hierzu mittels oben schon erwähnter KI diverse Identitäten geschaffen, die alle um das zentrale Element, einen goldenen (zur Erinnerung: Vergolderin!) Apfel kreisen.“ Paradies mit Fragezeichen“ in: A3Kultur von Manuel Schedl

Alles Bunte zum Geburtstag

„(…) Für ein Wechselbad der Gefühle sorgt Erika Kassnel-Henneberg mit ihrer Arbeit »Postludium« (…) Was von Einheimischen zumindest auf den zweiten Blick als das historische Gaswerk Augsburg erkannt werden kann, könnte bei nicht Ortskundigen auch andere Assoziationen auslösen: Die kahlen, vergitterten Räume in Schwarzweiß, Leitungen und Beschilderungen bis hin zum geschmiedeten Werbespruch über dem Tor, all das weckt – beabsichtigt oder nicht – ungute Erinnerungen. (…)“ Manuel Schedl: Alles Bunte zum Geburtstag, A3 Kultur

Ganzer Artikel: https://a3kultur.de/positionen/alles-bunte-zum-geburtstag

Künstleringespräch Am Horizont Utopia