Sichtbar. Verknüpft. Frei.

StartGEDOK

29.04.2026 bis 11.06.2026, MaximiliansForum, Maximilianstrasse 38, Unterführung, 80539 München

Vernissage: 29.04.2026

Wir feiern 100 Jahre GEDOK!

9 Positionen der GEDOK

Teilnehmende Künstlerinnen: Ergül Cengiz, Olga Golos, Katrin Grote, Nina Heinlein, Erika Kassnel-Henneberg, Silke Kästner, Sabine Schlunk, Elianna Renner, Dorothea Seror

„Die Gründerin der GEDOK, Ida Dehmel (1870 –1942), war eine herausragende Frauengestalt am Anfang des 20. Jahrhunderts. In vielen Salons vernetzte sie Menschen aus den verschiedensten Kunstsparten. Intensiv verfolgte sie das Ziel der Förderung und Gleichstellung von Künstlerinnen. Dank des ehrenamtlichen Engagements vieler kunstinteressierter Menschen ist die GEDOK heute die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Europa. Mit großem Stolz feiert die GEDOK 2026 ihr hundertjähriges Bestehen. Die heute existierenden 23 Regionalgruppen der GEDOK führen im Rahmen dieses Jubiläums bundesweit die verschiedensten Veranstaltungen durch. Die GEDOKmuc hat sich für 2026 viel vorgenommen, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Zahlreiche Ausstellungen in der galerieGEDOKmuc, Konzert und Lesungen finden sich ab März 2026 im Veranstaltungsprogramm unserer Website. In Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München wird in einer groß angelegten Ausstellung an mehreren Orten von März bis Ende Juni 2026 nicht nur die Historie gefeiert, sondern hervorgehoben, wie sichtbar, lebendig, vielfältig und kraftvoll die künstlerischen Positionen von Frauen heute sind. Doch auch im 21. Jahrhundert sehen sich Künstlerinnen mit Fragen nach gender, equal pay und male gaze konfrontiert. Was hat sich verändert in 100 Jahren? Im Zentrum der Ausstellungen „Sichtbar. Verknüpft. Frei.“ stehen künstlerisches Schaffen, Sichtbarkeit, Verbindung und der Mut, Grenzen zu überschreiten.“

Ein Zimmer für sich allein

Ausstellung der GEDOK in der Stadtgalerie Sonthofen

StartGEDOK

8.02. bis 7.04.2024

Vernissage 7.02.2024, 18.30 Uhr

Stadthausgalerie, Marktstr. 12, 87527 Sonthofen

In der Stadthausgalerie Sonthofen treffen zehn künstlerische Positionen der GEDOK aufeinander in der Ausstellung EIN ZIMMER FÜR SICH ALLEIN. Erika Kassnel-Henneberg zeigt eine Auswahl ihrer Videoarbeiten, die Erinnerung, Verlust und Identität untersuchen. Die Werke sprechen leise, aber eindringlich. Sie laden dazu ein, das eigene Verhältnis zu Bildern, Archiven und persönlicher Geschichte zu prüfen.

Wie lässt sich mein Zimmer beschreiben?

Wenn ein Mensch für immer geht, lässt er viele Dinge zurück. Was passiert mit diesen? Werden sie aufgehoben? Verschenkt? Verkauft? Weggeschmissen? Und was ist mit solchen, die man nicht einfach entsorgen kann, wie zum Beispiel ein Zimmer – sein oder ihr Zimmer. In der Wohnung meiner Kindheit hatten wir auch so ein Zimmer. Ein Schrein der Erinnerungen.

Die räumliche Dimension des Erinnerns

Diese Zimmer hier beschreiben die räumliche Dimension des Erinnerns: alte Fotografien werden zum Leben erweckt – Deep Paula und Post Mortem – eine künstliche, unheimliche Lebendigkeit. Wären Sie bereit ein Foto einer geliebten verstorbenen Person zum Leben zu erwecken – mit Hilfe künstlicher Intelligenz?

Welche Bedeutung hat ein altes Fotoalbum Unter der Oberfläche, wenn es niemanden mehr gibt, der die Geschichten dieser Menschen zu erzählen weiß? Kann unsere Fantasie sie retten?

Gedok Positionen Ausstellung Videos

Briefe als metaphorische Brücken

Und dann sind da noch unzählige Briefe aus Utopia. Wer schreibt heute noch Briefe? Hier sind sie metaphorische Brücken zu einem Sehnsuchtsort, der nur noch in der Erinnerung existiert – ein ganz persönliches Utopia. Die Wissenschaft hat uns gelehrt, dass Erinnerung fehlerhaft ist. Wir legen Spuren, sammeln Dokumente und Fotografien, und archivieren diese. Ich sehe darin einen existenziellen Zweifel: Wer bin ich, wenn ich dem Gedächtnis nicht trauen kann? Wenn ich keine Spuren hinterlasse, habe ich dann jemals existiert?“ aus meiner Zimmer-Beschreibung.

Gedok Positionen Ausstellung Videos

Über die Ausstellung

„In der Ausstellung „Ein Zimmer für sich allein“ zeigen zehn Künstlerinnen Arbeiten, die sich im weitesten Sinn mit den Gedanken von Virginia Woolf zum Thema Feminismus und Geschlechterdifferenzierung auseinandersetzen. Der Titel bezieht sich auf das 1929 erschiene Essay Woolfs, das seit 1978 als deutsche Übersetzung vorliegt. Nach wie vor aktuell sind die darin vorkommenden Themen wie Autonomie, Selbstentfaltung und kreative Freiheit durch verschiedene künstlerische Disziplinen. Ein Raum, sei er physisch oder metaphorisch, fungiert als Heimat der innersten Gedanken und Träume. Er bietet den nötigen Freiraum, um den inneren Monolog zu entfalten, Ideen zu spinnen und sie mit kreativen Impulsen zu verbinden. Die teilnehmenden Künstlerinnen sind Mitglieder der GEDOKmünchen, einer interdisziplinären Künstlerinnenvereinigung, die seit 1926 überregional aktiv ist.“

Künstlerinnen: Silke Bachmann, Renate Gehrcke, Erika Kassnel-Henneberg, Katharina Lehmann, Ina Loitzl, Herta Miessner, Christiane Pott, Martina Salzberg, Julia Smirnova, Olga Wiedenhöft

Kuratiert von Uta Römer

Musik: Anna Heller

Briefe aus Utopia

https://www.stadthausgalerie.de/ausstellungen-veranstaltungen/ausstellung-ein-zimmer-fuer-sich-allein-der-gedokmuenchen/

https://gedok-muc.de

Erinnerung braucht Raum

Wenn ein Mensch geht, bleiben Dinge zurück. Möbel, Fotos, Briefe. Manche Gegenstände lassen sich weitergeben. Andere tragen eine Last, die man nicht einfach entsorgt. Ein Zimmer gehört dazu. Es bewahrt Spuren eines Lebens. In vielen Wohnungen existiert ein solcher Raum. Er funktioniert wie ein Schrein der Erinnerungen.

Die Ausstellung greift genau diesen Gedanken auf. Das Zimmer steht hier für die räumliche Dimension des Erinnerns. Es speichert Geschichten, auch wenn niemand sie mehr erzählt. Der Raum wird zum Träger von Identität. Er hält fest, was zu verschwinden droht.


Videos zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die Videoarbeiten von Erika Kassnel-Henneberg beleuchten diesen Schwebezustand. Alte Fotografien beginnen zu leben. In den Arbeiten Deep Paula und Post Mortem entsteht eine künstliche, fast unheimliche Lebendigkeit. Die Künstlerin nutzt digitale Verfahren, um starre Bilder zu animieren. Das Ergebnis wirkt vertraut und fremd zugleich.

Die zentrale Frage bleibt unbequem: Würden wir ein Foto einer geliebten verstorbenen Person zum Leben erwecken? Die Technik macht es möglich. Die Kunst zwingt zur Entscheidung. Kassnel-Henneberg zeigt keine Lösung. Sie öffnet einen Denkraum.


Künstliche Intelligenz und emotionale Nähe

Künstliche Intelligenz verspricht Nähe. Sie rekonstruiert Gesichter, simuliert Mimik und Bewegung. Doch Nähe ersetzt kein gelebtes Miteinander. Die Videos legen diese Spannung offen. Sie zeigen, wie leicht Technologie Erinnerung verfremdet.

Gleichzeitig entsteht eine neue Form von Intimität. Das animierte Bild fordert den Blick heraus. Es verlangt Stellungnahme. Das Publikum steht nicht außerhalb, sondern mittendrin.


Fotoalben als fragile Archive

Was bedeutet ein altes Fotoalbum, wenn niemand die Geschichten kennt? In der Arbeit Unter der Oberfläche rückt genau diese Frage in den Fokus. Bilder verlieren ihren Kontext. Sie bleiben als Hüllen zurück.

Kann Fantasie diese Leerstelle füllen? Oder erfinden wir damit neue Biografien? Kassnel-Henneberg betrachtet das Album als Archiv ohne Erzähler. Die Arbeit zeigt, wie Erinnerung zerfällt, wenn sie nicht geteilt wird.


Briefe aus Utopia: Sehnsucht und Verlust

Ein weiteres Motiv zieht sich durch die Ausstellung: Briefe. Briefe aus Utopia wirken wie Botschaften aus einer anderen Zeit. Heute schreibt kaum jemand noch Briefe. Hier fungieren sie als metaphorische Brücken zu einem Sehnsuchtsort, der nur noch in der Erinnerung existiert.

Utopia steht für das Persönliche. Für einen Ort, den es nur im Inneren gibt. Die Briefe verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Nähe, obwohl Absender und Empfänger längst verschwunden sind.


Zweifel am eigenen Gedächtnis

Die Wissenschaft beschreibt Erinnerung als fehlerhaft. Wir vergessen. Wir verändern. Wir rekonstruieren. Deshalb sammeln wir Spuren. Wir archivieren Dokumente, Fotografien und Texte.

In diesen Handlungen steckt ein existenzieller Zweifel. Wer bin ich, wenn ich meinem Gedächtnis nicht trauen kann? Habe ich existiert, wenn ich keine Spuren hinterlasse? Die Ausstellung stellt diese Fragen ohne Pathos. Sie überlässt die Antworten dem Publikum.


GEDOK-Positionen im Dialog

Zehn Künstlerinnen der GEDOK München sind in dieser Ausstellung vertreten. Ihre Arbeiten setzen sich im weitesten Sinn mit Gedanken von Virginia Woolf auseinander. Der Titel verweist auf ihr Essay A Room of One’s Own (Ein Zimmer für sich allein).

Autonomie, Selbstentfaltung und kreative Freiheit stehen im Zentrum. Diese Themen wirken bis heute. Die Ausstellung übersetzt sie in zeitgenössische künstlerische Sprachen.


Der Raum als Voraussetzung für Kreativität

Ein Raum kann physisch oder metaphorisch sein. Er bietet Schutz, ermöglicht Konzentration und lässt Gedanken wachsen. In der Ausstellung fungiert der Raum als Heimat innerer Monologe und Träume. https://gedok-muc.de/

Mehr Theater!

20 Künstlerinnen zeigen ihre Werke zum Thema „Mehr Theater!“ Jahresausstellung der GEDOKmünchen.

Ausstellung vom 16.09.-29.10.2023

Eröffnung: Freitag, 15.09.2023, 18 Uhr
Begrüßung: Rasmus Kleine, Museumsleiter
Musik: Karera Fujita – Uraufführung zeitgenössischer Gesang, Sopran Solo  und Monika Olszak – Jazzinterpretation, Saxophon

Ausstellungsrundgang mit Künstlerinnen: 29.10.2023, 11 bis 13 Uhr (GEDOK Förderer), 15 bis 17 Uhr (öffentlich)

Galerie im Schlosspavillon, Schloßstraße 1, 85737 Ismaning

Dienstag bis Samstag 14:30 bis 17 Uhr, Sonntag 13 bis 17 Uhr
oder nach Vereinbarung

Galerie im Schlosspavillon Ismaning, 2023. Foto: Julia Milberger

Mit Werken von: Silke Bachmann · Ursula Bolck-Jopp · Teresa Dietrich · Dorothea Dudek · Renate Gehrcke · Sabine Groschup · Cordula Hofmann-Molis · Claude Jones · Erika Kassnel-Henneberg · Carmen Kordas  · Augusta Laar · Katharina Lehmann · Antje Lindner · Nina Annabelle Märkl · Ulrike Prusseit · Charlotte Simon · Julia Smirnova

„Künstliche Welten als Gegensatz oder als Korrektur zum „wirklichen Leben“ sind keine Erfindung der Gegenwart. Modelle, die Themen des Alltäglichen aufgreifen, um sie auf eine Bühne zu stellen oder in einen fiktiven Raum, existieren, seit es Menschen gibt. KünstlerInnen, die spielerisch – also nach eigenen Regeln und ohne Zwang von außen – ihrer Kreativität Ausdruck verleihen und ihren individuellen Stil entwickeln. Künstliche Welten – so Friedrich Schiller – die „wirkliche hinwegträumen“, gibt es nicht erst seit der Erfindung von Computerspielen und Avataren. „Macht nicht so ein Theater?“ Doch: Wir erobern uns die Bühnen mit Bildern, Zeichnungen, Mixed Media, Videos, Skulpturen, Installationen und Performance.“

So luxuriös im Blattlabyrinth

StartGEDOK

Flower Power Festival, 3. – 24.02.2023, GEDOK Galerie, Schleißheimer Staße 61, 80797 München

Vernissage: 3.02.2023, 19 Uhr

München ist im Blütenrausch mit Flower Power Festival. Auch wir brechen auf!
Aus Knospen werden Blüten – mit Frauen lyrischen Beiträgen unserer Mitglieder zeigen wir eine Vielfalt betörender Arbeiten der Musik und Bildenden Kunst“ (GEDOK)

Teilnehmende Künstlerinnen:

Literatinnen: Ursula Haas, Sabine Jörg, Augusta Laar, Katharina Ponnier, Franziska Ruprecht, Barbara YurtdaŞ
Musik: Masako Ohta.
Bildende Künstlerinnen: Stella Bach, Simone Braitinger, Ruth Effer, Brigitte Heintze, Reinhild Gerum, Gabriele Irle, Claude Jones, Erika Kassnel-Henneberg, Margret Kube, Katharina Lehmann, Ina Loitzl, Iris Nölle-Wehn, Anne Pincus, Ulrike Prusseit, Katharina Schellenberger, Katarina Sopčić, Christiane Spatt, Eva Raiser-Johanson, Kathrina Rudolph.

Aufräumen

Jahresausstellung der GEDOK München.

15.10. bis 13.11.2022

Vernissage: 15.10.2022 um 11 Uhr

Städtische Galerie Traunstein

Künstlerinnen-Führung am 13.11.2022 um 13 Uhr.

ARTMUC 2022

Teilnahme an der diesjähigen ARTMUC am Stand der GEDOK München

7. bis 9. Oktober 2022

MTC World of Fashion
Ingolstädter Straße 45
80806 München

A Poem Is Like A Pearl*

Jahresausstellung 2014 GEDOK München, Galerie im Schlosspavillon Ismaning

1.10. bis 26.10.2014

„Alle Arbeiten nehmen Bezug auf Texte von Poetinnen, die zwischen dem 24. und 26. Oktober 2014 auf dem 2. Internationalen Schamrock-Festival der Dichterinnen performen.

So gibt die Ausstellung einem Einblick in facettenreiche Ausdrucksformen zeitgenössischer Künstlerinnen. An der Ausstellung teilnehmende Künstlerinnen sind Dörthe Bäumer, Sheila Furlan, Renate Gehrcke, Die 4 Grazien, Erika Kassnel-Henneberg, Rosa Maria Krinner, Margret Kube, Augusta Laar, Patricia Lincke, Silke Markefka, Hertha Miessner, Christine Ott, Anna-Jutta Pietsch, Regine Pohl, Ulrike Prusseit, Dorothea Reese-Heim, Hilla Rost, Katharina Schellenberger, Martina Singer, Ursula Steglich-Schaupp und Susanne Wackerbauer.“ (aus dem Katalog zur Ausstellung)

Die Eröffnung findet statt am Mi 1. Oktober 2014 um 19:00 Uhr
Öffnungszeiten sind ansonsten Di-So 14:30-17:00 Uhr

* Zitat: Carol Ann Duffy, seit dem 1. Mai 2009 Poet Laureate, also die von der britischen Königin berufene Hofdichterin. Sie ist in dieser Funktion die erste Frau (seit 350 Jahren!) und die erste Schottin.

GEDOK – Welcome

10. bis 24.Januar 2014

Die Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnen heißt ihre neuen Mitglieder mit einer „Welcome“-Ausstellung Willkommen.