STENTing

StartZusammenarbeit

Ein Kunst-Netzwerk-Projekt der Moritzkirche

28. + 29.06.2024, jeweils 19 bis 23 Uhr, LAST ORDER

5. + 6.07.2024, jeweils 19 bis 23 Uhr, THE FINAL COUNTDOWN

E.I.P. Atelier, Äußeres Pfaffengäßchen 36, Augsburg – Domviertel

VON DER RÄUMLICHEN DIMENSION DES HÄUTENS (WORK IN PROGRESS)

KÜNSTLERISCHER DIALOG IM EXPERIMENTIERFELD | Komm’ mit uns ins Gespräch

und erfahre mehr über die Idee des Schutzhüllen-Bunker-Projekts! Wir suchen in Augsburg nach alten Bunkeranlagen und sammeln darin Bildmaterial. Im Atelier konzipieren wir ein Ausstellungskonzept, in dem dieses digitale Material mit unseren eigenen analogen und digitalen Werken in Szene gesetzt wird. Sei dabei, wenn wir unser Kunstprojekt experimentell weiterentwickeln

gefördert von STENT Moritzkirche Augsburg

https://www.moritzkirche.de/sub/stent

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Von der räumlichen Dimension des Häutens

Ein Gemeinschaftsprojekt von Esther Irina Pschibul und Erika Kassnel-Henneberg

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Pandemie, Kriege, Umweltkatastrophen und gesellschaftliche Spaltungen – sind das die Zeichen unserer Zeit? Wenn ja, wie wollen wir darauf reagieren? Verbarrikadieren wir uns und bauen neue Bunker? Oder sollten wir alles dafür geben, sie erst gar nicht zu brauchen?

In audiovisuellen, begehbaren Rauminszenierungen wollen wir einem wachsenden Interesse der Gesellschaft an Schutzräumen und Zufluchtsorten nachgehen, um deren Ambivalenzen zu visualisieren und Klischees zu hinterfragen. Aufgrund einer zunehmend bedrohlich wirkenden gesellschaftspolitischen Szenerie interessieren wir uns in unserer künstlerischen Auseinandersetzung im Besonderen für eine imaginäre Schutzhaut, die „persönliche“ Schutzhülle, den intimen Zufluchtsort: Diese nicht greifbaren Hüllen sind als Schutzschicht des Menschen im Ringen um die eigene Identität und Kultur von existenzieller Bedeutung: Was macht mich aus? Wie kann ich meine Haltung behaupten? Was bewirkt und bestimmt mein Handeln? Gleiche Fragestellung gilt für ein gesamt gesellschaftliches Empfinden: Wie nehmen wir uns als Kollektiv wahr? Welche Bedeutung haben Werte wie Respekt und Toleranz für uns?

Ehemalige Bunkeranlagen aus der NS Zeit werden ausfindig gemacht, auf Atmosphäre und Nutzbarkeit geprüft und künstlerisch bespielt. Das Rauminnere wird als virtuell animiertes Bühnenbild in den Kunstraum übertragen und dient uns als Kulisse für unsere Inszenierungen.

Reminiszenz & Echokammer

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Künstliche Intelligenz und Malerei im Dialog

mit Silke Bachmann (München)

Künstliche Intelligenz bestimmt zunehmend unsere Gesellschaft, sei es als intelligente Haushaltsgeräte oder Anwendungen, die alltägliche Routinen erleichtern, als Universalgenies, die eine Antwort auf fast alle unsere Fragen finden, oder als virale Bilder und Videos, die in den Sozialen Medien für Staunen, Belustigung oder Entsetzen sorgen. Ein Gefühl der Verunsicherung macht sich breit angesichts so viel intelligenter Anarchie. Dem wollen Silke Bachmann (Malerei, Zeichnung) und Erika Kassnel-Henneberg (Video, KI, Konzept, Polaroid) entgegenwirken.

In diesem Gemeinschaftsprojekt wollen die Künstlerinnen das kreative Potenzial eines Dialoges zwischen KI und traditionellen Techniken der Kunst ausloten. Als thematische Eingrenzung und roter Faden befassen sie sich mit dem Traum als Echokammer von Alltagserfahrungen, Erinnerungen und Ängsten.

Ausgehend von Texten zu eigenen Träumen und Erinnerungen wird eine Text-zu-Bild-KI mit Begriffen „gefüttert“ um daraus surreale Szenen zu visualisieren. Diese Outputs dienen als Grundlage zur weiteren Bearbeitung mit einem traditionellen Medium (z.B. Zeichnung oder Malerei), welches wiederum Initialbild einer KI-Anwendung werden kann, und so weiter. Wie ein Echo nehmen die verschiedenen Medien inhaltlich und zeitversetzt Bezug zueinander und versinnbildlichen gleichzeitig die Idee der Echokammer.