Videogud in Gävleborg

28.04. – 18.05.2016

Übersetzung:

Mit der Arbeit „Home is Somewhere Else“ untersucht Eri Kassnel die schmerzhafte Erfahrung, vom Kontext und den Beziehungen, in denen wir uns erkennen können, getrennt zu sein: die Sehnsucht nach einer verlorenen Existenz und die Sehnsucht wieder eine Heimat zu finden. Durch das Momentarchiv des Fotoalbums können wir in Erinnerungen eintauchen und hoffen, dass die geordnete Abfolge von Bildern uns aufrichtige Antworten geben kann, die den Emotionen und sensorischen Eindrücken entsprechen, die wir noch einmal erleben möchten.

Aber die Fotografien in Kassnels Werk lassen niemals einen Weg zurück erkennen. Bis zu einem gewissen Grad tragen sie eine tatsächliche Patina und sind mit einem affektiven Wert verbunden. In noch größerem Maße werden sie jedoch manipuliert, um an etwas Vertrautes, aber Fremdes oder Falsches zu erinnern, indem sie stattdessen zufällig aus einem fahrenden Auto entnommen werden. Die Bewegung weist möglicherweise in eine Richtung weg von den unbewussten Idealisierungen der Nostalgie, und der Titel der Arbeit öffnet sich für eine weitere Suche. Vielleicht ist Heimat kein Ort, sondern ein sozialer Prozess, an dem wir die Möglichkeit bekommen, andere kennenzulernen? Vielleicht können wir woanders eine Heimat finden?

Eri Kassnel (* 1973 in Timisoara, Rumänien) ist Absolventin der Kunstuniversität in Bern und in Diedorf tätig. Mit ihren Installationen, Collagen, Fotografien und Porträts in bewegten Bildern kehrt sie oft zu der Bedeutung der Erinnerung für die Konstruktion ihres eigenen Selbst zurück und wie die Vorstellungen von Herkunft und Heimat von einem Leben im Exil beeinflusst werden.

X-Border-Art-Biennale

19.06. bis 6.10.2013, Luleå / SE • Rovaniemi / FI • Severomorsk / RU

Ausstellungsaufbau

Vernissage

Ausstellende Künstler

in Luleå:

Anders Sunna, Schweden

Ann Böttcher, Schweden

Arvid Hägg, Schweden

Barthelemy Toguo, Kamerun

Cristine Candolin, Finnland

Erika Kassnel-Henneberg, Deutschland (Rumänien)

J.Tobias Anderson, Schweden

Kaija Kiuro, Finnland

Karin Aurora Lindell, Norwegen (Schweden)

Maria-Alina Staicu, Rumänien

Marion Denis, Deutschland

Minna Rainio, Mark Roberts, Finnland

Nina Kurtela, Deutschland (Kroatien)

Runo Lagomarsino, Sao Paulo (Schweden)

Steffen Köhn, Deutschland

Steffi Klenz, Deutschland

Youssef Tabti, Deutschland

in allen drei Städten:

Carolina Falkholt, Schweden

Lise Bjorne Linnert, Norwegen

in Rovaniemi:

Brian Flynn, Kanada

Claudia Chaseling, Deutschland

Erika Kassnel-Henneberg, Deutschland (Rumänien)

José Luis Torres, Kanada

Jouko Alapartanen, Finnland

Miri Nishiri, Israel

Olga Chagaotdinova, Kanada

Olga Prokhorova, Finnland (Russland)

Ragnhild May, Dänemark

Strijdom van der Merwe, Südafrika (Niederlande)

Tokio Maruyama, Japan

Ulrica Beritsdotter, Schweden

Vera Arjoma, Finnland

in Severomorsk:

Alain Martin, Kanada

Kerstin Hamilton, Schweden

Mariva Zacharof, Griechenland

Nina Maria Keivan, Dänemark

Patrik Qvist, Schweden

im Web:

Antti Tentez, Finnland

David Molander, Schweden

https://vimeo.com/473473221